Individualisierter Unterricht als Antwort auf die Heterogenität der Schüler

Bereits bei Schuleintritt zeichnen sich Schüler durch ein hohes Maß an Heterogenität bezüglich ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten aus. Dies gilt besonders an Grundschulen.

Ein wesentliches Anliegen unserer Schule besteht darin, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich unsere Schüler zu selbstbewussten und sozialen Persönlichkeiten entwickeln können.
Der Weg des individualisierten Unterrichts begünstigt unseres Erachtens nach nachhaltig die Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit der Schüler. Die damit verbundene zunehmende Fähigkeit, das eigene Lernen zu organisieren, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und die eigene Leistung einzuschätzen zu lernen wird gestärkt.

Individualisierter Unterricht

Das Konzept des individualisierten Unterrichts erfordert eine Leistungsrückmeldung, die das selbstverantwortliche und selbstständige Lernen unterstützt. Dieses ist nur gewährleistet, wenn sie dem Schüler kontinuierlich, überschaubar und verständlich den individuellen Leistungsstand bewusst macht, eigene Stärken sowie Schwächen aufzeigt und Wege formuliert, die eigenen Arbeitsergebnisse zu verbessern.

Da es uns bis auf weiteres nicht möglich ist, die traditionellen Ziffernzeugnisse ab Klasse 3 durch alternative Formen der Leistungsrückmeldung zu ersetzen, versuchen wir diese durch folgende Elemente zu ergänzen :

Eltern – Kind – Sprechtage finden 3 mal pro Schuljahr statt (nach den Herbstferien/Februar / Juni). Hier werden unter Beteiligung des Schülers Aussagen zum Lernentwicklungsstand möglichst nachvollziehbar und verständlich für Kind und Eltern aktualisiert bereits eingeleitete Schritte zur Verbesserung hinsichtlich ihrer Effektivität überprüft und neue Maßnahmen schriftlich vereinbart.

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